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Ausgangslage

Rund elf Prozent der 15- bis 24-Jährigen in Österreich sind weder in einer Ausbildung noch berufstätig. Diese Menschen werden der sogenannten »NEET«-Gruppe (not in employment, education or training) zugeordnet. Der überwiegende Anteil der Jugendlichen und jungen Erwachsenen weist Migrationshintergrund auf.

Das Problem

Angehörige der NEET-Gruppe haben es besonders schwer, im Berufsleben Fuß zu fassen, was in weiterer Folge zu sozialer Unsicherheit und Isolation führen kann. Jugendliche Arbeitslose verfügen in der Regel über mangelndes Selbstvertrauen, sie haben schlechte Erfahrungen mit dem Schulsystem und konventionellen Lernangeboten gemacht.

Auf die längeren Übergangsphasen für Jugendliche, die maximal einen Pflichtschulabschluss haben, findet das österreichische Bildungs- und Sozialsystem bislang keine zufriedenstellenden Antworten. Deshalb spielen alternative Lernformen hier eine Schlüsselrolle. Hier setzt das Bildungskonzept von »Kicken ohne Grenzen« an.

Zahlen

In Österreich fallen Jugendliche mit Migrationshintergrund deutlich öfter (21%) in die Gruppe der NEETs als Jugendliche ohne Migrationshintergrund (8,9%).

Ein insgesamt signifikant höheres Risiko trifft Migrantinnen: ein Viertel (knapp 24 %) der 16- bis 24-jährigen Frauen der ersten Generation sind vom NEET-Phänomen betroffen (Männer: 13,5 %).

(lt. Studie von ISW, IBE und JKU (2012): »Unterstützung der arbeitsmarktpolitischen Zielgruppe „NEET“«)

»Jugendliche, die im Beschäftigungs- und Ausbildungssystem nicht integriert sind, haben geringeres institutionelles Vertrauen und engagieren sich auch weniger sozial.«


— lt. Eurofund 2012 »NEETs - Young people not in employment, education or training: Characteristics, costs and policy responses in Europe«
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Job Goals

begleitet Jugendliche und junge Erwachsene, die über das Fußballspielen zu »Kicken ohne Grenzen« gekommen sind, beim Einstieg ins Bildungssystem und Berufsleben.

Job Goals

begleitet Jugendliche und junge Erwachsene, die über das Fußballspielen zu »Kicken ohne Grenzen« gekommen sind, beim Einstieg ins Bildungssystem und Berufsleben.

Kicken ohne Grenzen betreut derzeit ca. 120 Jugendliche.


— Stand Ende 2018